Ausbildung zur Erzieherin

Wie bereits erwähnt, mache ich (Kim) eine Ausbildung zur Erzieherin. Hier gebe ich euch ein paar Informationen zu meiner Ausbildung und wie es dazu kam. 🙂

Wo fange ich am besten an? 
Alles begann mit meinem Freiwilligen-Sozialen-Jahr 2016/2017.
Nachdem ich meine Mittlere Reife 2016 abgeschlossen hatte, war ich mir ziemlich unsicher, wie ich mich nach der Schule beruflich bilden möchte. Ich wollte immer Fotografin werden, jedoch gab es in der näheren Umgebung kaum Praktikums- & Ausbildungsplätze. Dadurch habe ich mich entschlossen ein FSJ zu machen um mir vielleicht noch verschiedene Meinungen über Berufe bilden zu können. 

Ich landete in einer privaten Kindertagesstätte mit einer Gruppe, in der Kinder im Alter von 0-6 Jahren betreut werden.
Anfangs dachte ich mir immer wieder warum ich mir das antue, schließlich habe ich schon kleinere Geschwister zuhause, die mich auch mal auf die Palme bringen können. 
Dies entwickelte sich jedoch nach einer gewissen Zeit zu einem ungerechtem Vorurteil.
Die meisten Kinder waren immer sehr herzlich und nett, wollten direkt mit mir spielen oder sonst irgendetwas machen.
Schon während meines FSJ’s wurde mir klar, dass ich Erzieherin werden möchte, weshalb ich mich an einer Fachschule für Sozialpädagogik bewarb. Dort musste ich zuerst das Vorpraktikum/Berufseinstiegsjahr absolvieren um meine Ausbildung beginnen zu können. 
Dieses Jahr habe ich in der selben Einrichtung absolviert und es mit relativ guten Noten abgeschlossen.

Seit dem 01. September 2018 besuche ich nun die Fachschule für Sozialpädagogik und mache dort meine praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin [1.Lehrjahr]. 
Das bedeutet, ich bin zweimal die Woche in der Praxis und die restlichen Tage in der Schule. 
Auch meine Ausbildung mache ich in derselben Einrichtung. 🙂

Warum ich diesen Beruf ausüben möchte?
Ich finde es sehr spannend und interessant, wie sich die Kinder von klein auf bis zum Schulalter entwickeln und was sie in dieser Zeit alles lernen. 
Jedem sollte klar sein, dass er ein Vorbild für Kinder ist und sich auch so verhalten sollte. 
In der Einrichtung fühle ich mich sehr wohl, da die Kinder immer wieder ihre Liebe und Zuneigung zu mir zeigen. Das schönste was es gibt, morgens in die Einrichtung zu kommen und alle Kinder rennen auf einen zu. 
Man braucht viel Geduld und Nerven. 🙂
Mein Ziel
Gerne würde ich nach meiner Ausbildung und ein/zwei Jahren Berufserfahrung in einer Einrichtung mit autistischen Kindern zusammenarbeiten.
Da mich dieser Bereich besonders interessiert.

Es gibt zwei Arten der Ausbildung:
– PIA (praxisintegrierte Ausbildung) –> Vergütung, nur Ferien, wenn die Einrichtung welche hat
– normale Ausbildung –> Keine Vergütung, man hat die normalen Schulferien
Schulfächer, die auf jemanden zukommen könnten:
– EBG (Erziehung, Betreuung, Gestaltung)
– BHF (Berufliches Handeln fundieren)
– BEF 1: Spiel/Sprache
– BEF 2: Werken/Ästhetik
– BEF 2: Bewegung (Sport)
– BEF 2: Musik und Rhythmik
– Wahlpflichtfach Musik und Rhythmik
– Religionspädagogik
– UVL (Unterschiedlichkeit und Vielfalt leben lernen)
– BEF 2: Gesundheit
– Deutsch
– Englisch 
– ZGQE (Zusammenarbeit gestalten und Qualität entwickeln)
(BEF: Bildung und Entwicklung fördern)

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