Superbia-Erbe des Hochmuts
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Quellen (Texte und Bilder): Mit freundlicher Genehmigung von
Alexandra Schmidt
Alexandra Schmidt wurde 1990 geboren und hat schon im Kindesalter eine Schwäche für
selbst ausgedachte Geschichten entwickelt. Im Teenageralter kam dann ihre Vorliebe für
Jugendkrimis hinzu und bereits mit kaum dreizehn Jahren begann sie damit, ihre eigenen Erzählungen aufzuschreiben.
Alexandras Leidenschaft für die Schreiberei erhielt sie aufrecht und nährte sie fleißig,
insbesondere während ihrer Studienzeit von 2011 bis 2017 an der Bergischen Universität
Wuppertal. Nach ihrem Bachelor of Arts in Evangelischer Theologie und Philosophie
schrieb sie sich für den Master of Arts in die Editions- und Dokumentwissenschaft ein, die
es ihr ermöglichte, ihre Qualifikationen in den Bereichen Archivwesen und
Publikationsarbeit auszubauen. Heute profitiert sie von dieser Ausbildung, die ihr den Weg
als Autorin und Selfpublisherin ebnete.
Einige ihrer (heute bereits veröffentlichten) Werke entstanden noch zu Unizeiten, so etwa
Alexandras Nachkriegsthriller Flanders Fluch von 2015, während ihre Debütreihe Die
Betonys weitaus jünger und erst im Frühjahr 2018 entstanden ist. Der erste Teil Ira – Zorn
des Taaffeits kam ihr im Alltag einfach so zugeflogen, hat sich die Autorin doch schon als
Kind in den unglaublichsten Situationen schlichtweg aus dem Alltagsstress
herauszuträumen verstanden.
»Edda Betony wuchs in meinem Kopf heran und eroberte mein Herz wie ein Säugling im
Mutterleib.
Nach Eddas atemberaubender Entführung und Rettung von der geheimnisvollen Jacht des
abgebrühten Stifters Leonard Audorn, der Taaffeit, verspürte Alexandra eine gewisse Leere,
als könne sie sich kaum noch einer neuen Geschichte öffnen; so sehr war sie in Eddas
Heimatort, dem fiktiven Steinlind, verwurzelt. Dann kam der Wink mit dem ganzen Zaun,
den ihr Freund Christoph gab:
»Und wenn du es einfach mit einer Fortsetzung versuchst?«
Damit war der Groschen gefallen und seitdem sind bereits sieben fertige Teile bereit, ihren
Weg zur Veröffentlichung anzutreten. Die Autorin schreibt derzeit bereits am achten Band,
wenngleich sie parallel auch an zwei unabhängigen Einzelwerken arbeitet.
Teil 3 der Betonys erscheint nun pünktlich zum Jahresbeginn 2019 – und bei diesem
handelt es sich um den persönlichen Liebling der Autorin.
Heute lebt die glücklich liierte Schriftstellerin und hauptberufliche Archivarin im Sauerland,
obgleich es sie immerzu in ihre geliebte und schmerzlich vermisste Heimat Ostfriesland
zurückzieht, in die auch Superbia – Erbe des Hochmuts (Die Betonys, Bd. III) von ihr
verortet wurde. Sie hat diesen Band ihrer Heimatstadt Norden gewidmet.
Titel: Superbia-Erbe des Hochmuts
Autorin: Alexandra Schmidt
Seitenzahl: 260
Preis: 8,99€
ISBN: 978-3748158981
Erscheinungsdatum: 09. Januar 2019
Verlag: Books on Demand
Ein uralter Fotofilm, ein verwaister Leuchtturm und das unvermeidbare Verblassen
geliebter Erinnerungen – wenn Familie zum Fluch wird …
»Wir zwei sind noch längst nicht miteinander fertig, Edda Betony«
Wieso kann es nicht mehr so sein wie früher? Stattdessen wird Edda von ihrem jüngst
offenbarten Großvater gemein drangsaliert, indem dieser sie dazu zwingt, einen mysteriösen
Fotofilm für ihn zu entwickeln, der dereinst von ihrem Vater aufgenommen wurde.
Doch das darauf enthaltene Bildmaterial wirft nur noch weitere Fragen auf, die Edda bis
an den Rand der ostfriesischen Küste führen, wo einige neue Bekanntschaften auf sie warten.
Während sich jedoch die Puzzleteile um die tragische Vergangenheit ihres Vaters langsam
zusammenfügen, bricht kurz darauf das Gefüge der Gegenwart jäh auseinander. Schon bald
muss Edda erkennen, dass die unausweichliche Wiedervereinigung mit ihrem Großvater
Audorn ihre Opfer fordert und dabei längst verjährt geglaubte Schuld noch ihren Preis
fordern soll …
»Wir beide sind noch längst nicht miteinander fertig, Edda Betony, und du hast erst dann
deine Aufgabe zu meiner Zufriedenheit ausgeführt, wenn ich das sage.«
Der Alte sieht sie dabei nicht an, schiebt sich mit dem Finger die Lesebrille höher auf die
Nase und geht die Fotos ein weiteres Mal durch.
»Und Sie werden es niemals sagen«, stößt Edda verzweifelt durch die Zähne hindurch. »In
Wahrheit haben Sie auch gar nicht vor, mich jemals wieder in Frieden zu lassen. Wie schon
andere vor mir, muss ich wohl erst auf Ihr Ableben warten, bevor ich wieder ein normales
Leben führen kann.«
»Gut möglich«, gibt Audorn schonungslos zurück. »Aber du bist noch jung, deine Chancen
stehen also nicht ganz so schlecht.«
Edda knirscht mit den Zähnen und würde dem alten Mistkerl am liebsten eigenhändig den
Hals umdrehen. »Nur um mich zu ärgern, werden Sie bestimmt über hundert«, knarzt sie
und tritt ans Fenster, um es zu öffnen und nach ihren Zigaretten zu kramen. (…)
»Ich habe Edo vor sehr langer Zeit begraben, Herr Audorn«, sagt sie leise, blickt aus dem
Augenwinkel zu ihm und sieht, dass er sie bei diesen Worten ins Visier nimmt. »Und Sie
haben ihn wieder ausgebuddelt; aus dem Grab, in das Sie ihn geschickt haben.«
Seine sanfte Drohung lässt Edda eine Gänsehaut über den Rücken fahren.
Sie fühlt seinen Finger am Kinn, mit dem er ihr Gesicht dem seinen zuwendet. Audorn
schenkt ihr ein väterliches Lächeln, aber dahinter schimmert unverhohlener Genuss.
»Sieh dies nicht als eine Niederlage an. Du bist noch sehr jung und hast daher auch noch
einiges zu lernen. Dafür sind Großväter ja da.« Mit dem Fingerknöchel wischt er ihr über
die Wange.
Eddas Augen begegnen dem scharfen Adlerblick. Sie kann sich ihn lebhaft als jungen Mann
vorstellen; der in einem Anfall von Wut seinen eigenen Sohn erschlägt. Als stünden ihr diese
Gedanken ins Gesicht geschrieben, wird Audorn plötzlich etwas blass und funkelt Edda
feindselig an.
»Schau mich nicht so an mit seinen … Taubenaugen!«
»Nein, Herr Audorn!«, ruft Edda wütend und verzweifelt zugleich, rüttelt wüst an der Klinke
und schlägt gegen das Holz der Tür. »Lassen Sie mich hier raus! Sofort!« Sie hört das
Klackern seines Stocks, das sich entfernt. »Herr Audorn, bitte nicht! Ich tue ja alles, was Sie
wollen! Bitte lassen Sie mich raus, ich flehe Sie an! Herr Audorn!« Und in ihrer
Verzweiflung setzt sie hinzu: »Großvater! Großvater! Bitte, lass mich raus!«
»Stolz ist immer nur dann angebracht, wenn er sich gegen andere richtet, Edda. Nicht
umgekehrt.«»Die reinste Liebe ist wohl immer noch die zur Familie.«
»Dein Platz ist bei uns, Knirps. So war es und so wird es immer bleiben.«
[Neuerscheinung]
Erscheinungsdatum: 10. Januar 2020
Ein unverhoffter Dauergast, ein verhängnisvoller Diebstahl und ein dunkles Geheimnis im Wald – der Wettlauf gegen die Zeit beginnt …
»Du weißt am besten, welche Opfer diese Formel gefordert hat, Edda Betony«
Carl ist bei Audorn in Ungnade gefallen: Edos mühsam rekonstruierte Taaffeit-Formel wurde gestohlen. Nun hat Edda nicht nur alle Hände voll damit zu tun, ihren Onkel vor ihrem Großvater zu beschützen, sondern muss auch noch dem Dieb auf die Schliche kommen, bevor dieser das wertvolle Diebesgut unwiederbringlich verschwinden lässt.
Doch wer steckt dahinter?
Hat der sonderbare Feriengast im Bromedornhaus etwas mit dem Raub zu tun?
Eine heiße Spur führt Edda und René zur Pferderennbahn von Zimis.
Doch nicht nur Edos Formel wird versteckt gehalten – bei einem Spaziergang im Wald machen Edda und Orla eine ungeheuerliche Entdeckung …